Dienstag, 13. Mai 2014

Eurovision 2014: Gewinner ist Conchita Wurst


Eurovision Song Contest 2014: Gewinner ist Conchita Wurst - Seit vergangenen Samstag steht ganz Europa im Zeichen des Vollbarts. Als in der Nacht zum Sonntag live im Ersten die Punktevergabe der insgesamt 37 Nationen des ESC stattfand, formte sich schnell ein möglicher Gewinner, als die ersten 12 Punkte aus Griechenland an Österreichs Travestie-Teilnehmerin Conchita Wurst gingen.

Vielleicht auch deshalb, weil Kommentator Peter Urban eine Twitter Analyse verkündete, welche Conchita Wurst mit 42 000 Tweets pro Minute als eine der zumindest meistdiskutiertesten Personen des 59. Wettbewerbs darstellen ließ.

Eurovision Song Contest: "Undo" hinter Niederlande

13 Länder gaben der bärtigen Dame mit dem kraftvollen Song "Rise like a Phoenix", das stilistisch als eine gelungene Mischung aus James Bond und Mutmachender Hymne gegen Diskriminierung beschrieben werden kann, 12 Punkte und sorgten dafür, Österreich im diesjährigen Wettbewerb als Sieger hervorgehen zu lassen.

Die Niederlande kamen mit ihrem stimmungsvollen Gesangs Duo The Common Linnets und dem Song “Calm after the storm” auf einen zweiten Platz. Dicht gefolgt von Schweden. Mit dem emotionalen Ohrwurm "Undo" sang sich die blonde Sanna Nielsen in die Herzen der Zuschauer und auf einen guten dritten Platz.

Russland gegen Conchita Wurst

Der Wettbewerb wurde bereits im Vorfeld politisch überschattet als ein russischer Lokalpolitiker sowie der Teilnehmer Armeniens ,Aram Mp3, öffentlich gegen Conchita Wurst wetterten und ihre Aufmachung stellvertretend für den Werteverfall Europas sahen, was Conchita Wurst und ihrem Song nochmehr Stärke verlieh und sie in der Zuschauergunst weit nach oben stiegen ließ.

Nach ihrem Gewinn des ESC waren es vor allem Politiker aus Russland, wie der ultra-nationalistische Abgeordnete Wladimir Schirinowski der verlautbaren ließ, dass seine Empörung grenzenlos sei und dies das Ende für Europa bedeuten würde.

ESC 2014: Deutschland blamiert sich dank Sido und Co.

Für einen kleinen Eklat sorgte auch die verregnete Punktevergabe aus Hamburg, die von einer stand- und wasserfesten Barbara Schöneberger auf der Reeperbahn, vor Live Publikum und Videowall, moderiert wurde.

Gerade einmal 7 Punkte bekam Österreich von seinem Nachbarn spendiert was unter anderem einer 5-köpfig konstruierten Jury aus Sido, Konrad Sommermeyer, Jennifer Rostock, Madeline Juno und Andreas Bourani zu verdanken war die, wenn es nicht noch Punkte des Zuschauervotums gegeben hätte, künstlerisch blind auf beiden Augen Conchita Wurst mit 0 Punkten straften.





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Grafik (c) nafmo

 

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